Ohne Superlative geht es nicht: »Die größte Chance aller Zeiten« von Marc Friedrich

Im April 2021 ist Marc Friedrichs sechstes Sachbuch im Finanzbuchverlag erschienen. Wie gewohnt mit Superlativ im Titel: »Die größte Chance aller Zeiten.« Ein Buch, auf das die Volkswirtin äußerst gespannt war. Friedrich erklärt, warum unsere Systeme seiner Meinung nach am Ende sind und dass darin auch Chancen liegen. Zudem gibt er konkrete Anlagetipps. Alles kommt in gewohnter Friedrich-Manier daher: bildlich, polarisierend und superlativ.

»Die größte Chance aller Zeiten« von Marc Friedrich
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Erklärungsversuch mit Schwachstellen: »Das Ende des Geldes, wie wir es kennen« von Alexander Hagelüken

In »Das Ende des Geldes, wie wir es kennen« will Alexander Hagelüken aufzeigen, wie sich unser Geldsystem verändert. Dies gelingt nur bedingt: Die Argumentation des Autors ist nicht immer schlüssig.

»Das Ende des Geldes, wie wir es kennen« von Alexander Hagelüken
»Das Ende des Geldes, wie wir es kennen« von Alexander Hagelüken
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Spannend wie ein Thriller: »Oeconomia« von Carmen Losmann

In der Wirtschaftsdokumentation »Oeconomia« geht Carmen Losmann der Frage nach, wie unser Geld- und Wirtschaftssystem funktioniert – oder warum es eben nicht funktioniert. Mit ihrem Film hat die Regisseurin Mut bewiesen und Aufklärungsarbeit geleistet. Ein spannender, aufrüttelnder und lehrreicher Film. Das Urteil der Volkswirtin lautet: Unbedingt ansehen!

Ein Teil des DVD-Covers des Films – © Neue Visionen Filmverleih
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Das Dilemma der Zentralbanken

Die Europäische Zentralbank betreibt seit vielen Jahren eine expansive Geldpolitik. Das gilt ebenso für andere Zentralbanken. Was das bedeutet, erkläre ich in diesem Artikel. Im Folgenden wird auch das Dilemma der Zentralbanken aufgezeigt, sollten die Verbraucherpreise zukünftig steigen. Zum Beispiel wenn der Konsum und die Wirtschaft nach der Corona-Krise wieder anziehen.

Das Gebäude der Europäischen Zentralbank in Frankfurt. Bildquelle: Pixabay
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Die Finanzkrise 2007/2008

Die Finanzkrise 2007/2008 brachte die Welt in Aufruhr. Nur knapp, und zu einem fragwürdig hohen Preis, konnte ein Kollaps des Wirtschaftssystem verhindert werden. Das Ereignis liegt schon über 10 Jahre in der Vergangenheit, die Thematik ist nach wie vor aktuell.

Ich erwähne die Finanzkrise 2007/2008 immer wieder: Als Warnung, dass es wieder zu solch einer Krise kommen kann und dass unser Finanzsystem alles andere als stabil ist. Und als Beispiel, wie Milliarden an Steuergeldern den Banken gegeben wurden. Dafür, dass sie sich verzockt hatten.

Wie es dazu kam, und was danach (leider nicht) passierte:

Die Finanzkrise 2007 / 2008
Bildquelle: Pixabay

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Der Euro: eine Fehlkonstruktion?

Eine Währungsunion ohne gemeinsame Politik hat in der Vergangenheit nie funktioniert. War aus diesem Grund der Euro von Anfang an zum Scheitern verurteilt?

Ein Euro. Wie lange wird es ihn noch geben? Bildquelle: Pixabay
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Vollgeldsystem versus Schuldgeldsystem: Wie entsteht Geld?

Bildquelle: Pixabay

Wie entsteht Geld? Klare Antwort: Durch die Banken. Es gibt die Zentralbank – in Europa die Europäische Zentralbank – und die Geschäftsbanken. Je nach System haben die Geschäftsbanken unterschiedliche Befugnisse. In diesem Artikel werden die beiden zugrundeliegenden Systeme der Geldschöpfung erläutert: das Vollgeldsystem und das Schuldgeldsystem.

Man könnte annehmen, dass eine so grundlegende Sache wie das Gelddrucken im Kompetenzbereich der Zentralbank liegt. So ist es jedoch nicht. Die Zentralbank druckt das Geld nur im buchstäblichen Sinne: Sie druckt das Bargeld. Das Bargeld macht jedoch nur gut 10% des Geldes aus, das sich im Umlauf befindet. Knapp 90% ist Giralgeld, also das Geld, das sich auf unseren Konten befindet. Konten bei den Geschäftsbanken.

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Alternativszenario zur Inflation: die Zombifizierung

Im Dezember 2020 hat Prof. Sinn von der LMU in München seine Weihnachtsvorlesung gehalten. Bei Herrn Sinn habe ich als Studentin selbst eine Vorlesung besucht und schätze ihn seither für seine sachliche und klare Art vorzutragen. Und dafür, dass er Stellung bezieht. Er ist einer der wenigen Professoren, die das tun. Der Wirtschaftsprofessor warnt und erklärt ganz unaufgeregt und unpolemisch. Neben der Inflationsgefahr benennt Herr Sinn noch eine andere Gefahr und ein anderes Zukunftsszenario: Zombie-Unternehmen. Professor Sinn spricht von einer möglichen Zombifizierung der Wirtschaft.

Seine Vorlesung kann man bei YouTube ansehen (gerade für Leute, die »Crashpropheten« nichts abgewinnen können, könnte dieser klare und sachliche Vortrag eines Universitätsprofessors gefallen):

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