Über die Volkswirtin

Ein funktionierendes Geldsystem ist die Grundlage eines funktionierenden Wirtschaftssystems. Dieses sollte unser aller Wohlstand sichern.

In der Finanzkrise der Jahre 2007 und 2008 ist unser Wirtschaftssystem nur knapp einem Kollaps entgangen. Banken mussten mit Steuergeldern gerettet werden, ohne dass es zu Veränderungen kam. Gleichzeitig ist eine zunehmende Ungleichheit in Deutschland sowie global zu beobachten.

Der Kapitalismus zusammen mit der Globalisierung birgt Gefahren: Da es schwer ist, sich auf gemeinsame Richtlinien und Ziele zu einigen, sind unsere Systeme womöglich außer Kontrolle geraten.

Die Zunahme der Staatsschulden und das Gelddrucken der Zentralbanken im Zuge der Corona-Maßnahmen könnte einen erneuten Kollaps des Finanz- und Wirtschaftssystems auslösen – und damit zu extrem gesellschaftlichen Veränderungen führen, von denen alle betroffen sind.

Haben wir mit den derzeit notwendigen gesundheitlichen Maßnahmen die mittel- und langfristige Entwicklung unserer Gesellschaft noch im Blick? Die aktuelle Berichterstattung wirkt in dieser Hinsicht einseitig und kurzfristig gedacht.

Auf dieser Seite versuche ich, Sachverhalte und Zusammenhänge aufzuzeigen, die in anderen Medien zu wenig behandelt werden. Die Berichte stützen sich auf die Analyse von öffentlich zugänglichen Zahlen und Daten.

Dies ist eine Plattform gegen das Schubladendenken. Eine Plattform mit Warnungen, wo unsere Systeme gegenwärtig entgleisen oder entgleisen könnten. Mit fatalen Folgen für die Gesamtgesellschaft. Diese Kritik ist nicht gleichzusetzen mit Verschwörungstheorien und Crashprophezeihungen. Kapitalismus- und Globalisierungskritik sind nicht gleichzusetzen mit Sozialismus. die-volkswirtin.de distanziert sich von jeglichem rechten Gedankengut und Verschwörungstheorien.

Jedoch soll der warnende und kritische Teil nicht alles sein: Ich wünsche mir gleichzeitig eine Plattform für neue Denkansätze, zukünftige Lösungen und nachhaltige Gestaltungsmöglichkeiten zum Wohle der Gesellschaft und gegen Ungleichheit und Ungerechtigkeit. Ein Ort, an dem konstruktiv diskutiert wird.

Über die Betreiberin

Ich bin Sarah Braun, Jahrgang 1987, aufgewachsen am Bodensee, Diplom-Volkswirtin. Studiert habe ich an der LMU in München und an der UPF in Barcelona. Nach dem Studium habe ich in Zürich gelebt und in der Finanzdienstleistungsbranche gearbeitet. Zunächst in der Wirtschaftsprüfung und dann in der Rückversicherung. Doch ich begann, meine Arbeit immer mehr in Frage zu stellen.

Schafft das Hin- und Herschieben von Geld für irgendwen in der Gesellschaft einen Mehrwert? Meine Antwort: Daher kündigte ich meinen gutbezahlten Job. Aufgrund der Einblicke, die ich in der Praxis gewonnen habe, stehe ich der Finanzbranche, wie sie heute ausgestaltet ist, kritisch gegenüber.

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Im Anschluss an eine zweimonatige Pilgerreise auf dem Jakobsweg durch Frankreich und Spanien kaufte ich mir 2015 ein ehemaliges Pensions- und Bauernhaus in Igelsberg nahe Freudenstadt im Schwarzwald. Nach zwei Jahren Renovierungszeit eröffnete ich im Juni 2017 die Black Forest Lodge, eine Unterkunft für Sportler, Naturliebhaber und Ruhesuchende. Seither begrüße ich Gäste aus aller Welt.
Dort lebe ich auch selbst, um ein möglichst einfaches, naturnahes, unabhängiges und aktives Leben zu führen. Diesen Lebensstil möchte ich mit meinen Gästen teilen.

Als Kleinunternehmerin und Volkswirtin vereine ich zwei Perspektiven: Durch meinen Pensionsbetrieb bin ich selbst unternehmerisch aktiv und nah am Wirtschaftsgeschehen dran. Als Volkswirtin behalte ich den globalen Blick auf die Märkte und Zusammenhänge.

Als Kleinunternehmerin in der Tourismusbranche habe ich gelernt, wie hart man sich sein Geld in manchen Branchen verdienen muss (in der Gastronomie sicherlich viel härter als in der Finanzbranche). Was es bedeutet, ein Unternehmen aufzuziehen und mit welchen Regularien und Restriktionen man konfrontiert ist. Andererseits durfte ich erfahren, wie schön die Rolle der Gastgeberin ist. Und wie befriedigend es ist, etwas Eigenes mit Herzblut zu schaffen.

Die Politik im Zuge der Corona-Pandemie mit allen Einschränkungen hat mich direkt getroffen. Etwas zu erleben ist immer vollkommen anders, als es sich vorzustellen oder es erzählt zu bekommen. 

In der Volkswirtschaft spricht man in der aktuellen Situation von einer »Marktbereinigung«, beispielsweise im Einzelhandel. Mir fehlt als Volkswirtin diese Distanz zur nüchternen Marktanalyse. Ich sehe durch meine eigene Situation viele weitere Einzelschicksale, und was in unserer Gesellschaft alles verloren geht an Schönem, an Kultur.

Die Volkswirtin in mir seit langem besorgt. Und kritisch gegenüber unserem Wirtschafts- und Finanzsystem. Kritisch gegenüber der zunehmenden Ungleichheit in unserem Land. Kritisch gegenüber den Schulden, die gemacht werden. Kritisch gegenüber der Politik und der Zentralbankpolitik. Und in Sorge, dass unser Wirtschaftssystem nicht zukunftsbeständig ist.

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