Die EU betont, dass das Bargeld auch künftig erhalten bleiben soll. Doch wie sieht es in der Praxis aus? Hansjörg Stützle warnt, dass Bargeld trotz der geplanten EU-Bargeldverordnung schrittweise aus dem Alltag verschwinden könnte – nicht durch ein offizielles Bargeld-Verbot, sondern durch Ausnahmen bei der Annahme und eine zunehmend schwierige Verfügbarkeit. Hierzu gibt es ein aktuelles Video.
Die Bundesregierung erklärt den Klimaschutz zur obersten Priorität, fördert Heizungsumbauten und treibt die Energiewende voran. Gleichzeitig reist ein Minister nach China, um für deutsches Schweinefleisch zu werben. Wie passt das zusammen?
Dem Psychiater und Neurowissenschaftler Raphael M. Bonelli folge ich schon seit Längerem auf YouTube und höre seine Beiträge dort regelmäßig mit Interesse. Als ich erfahren habe, dass er ein neues Buch mit dem Titel »Kopflos – Wie Denken funktioniert. Warum wir es verlernt haben. Wie wir es zurückgewinnen.« veröffentlicht hat, war für mich schnell klar, dass das ein Thema für mich ist und ich es lesen möchte.
Bonelli verbindet darin Erkenntnisse aus der Hirnforschung mit einer kritischen Analyse unserer Gegenwart und formuliert dabei auch unbequeme Thesen zu Moral, Erziehung und gesellschaftlichen Entwicklungen.
Was folgt, ist eine ausführliche – stellenweise auch persönliche – Rezension eines Buches, das mich an vielen Punkten angesprochen hat. Dabei gehe ich bewusst auf zentrale Inhalte ein – ganz ohne kleine »Spoiler« kommt der Text also nicht aus.
Die Idee eines digitalen Euro steht seit Jahren im Raum. Doch seit Kurzem bekommt sie eine konkrete zeitliche Perspektive: Eine Einführung im Jahr 2029 ist möglich. Damit wird aus einem abstrakten Konzept zunehmend ein reales politisches und wirtschaftliches Projekt. Doch was genau ist der digitale Euro – und warum wird er so kontrovers diskutiert?
Die Bezüge der Abgeordneten im Deutscher Bundestag steigen erneut deutlich: Ab Juli 2026 sollen die Diäten um rund 4,2 Prozent beziehungsweise knapp 500 Euro im Monat zulegen (siehe z. B. Artikel in der Welt vom 27. Februar 2026). Die Anpassung erfolgt automatisch auf Basis der allgemeinen Lohnentwicklung – eine gesonderte Abstimmung im Parlament ist nicht erforderlich.
Gerade in einem Umfeld, das von Inflation, strukturellem Wandel in der Industrie und geopolitischen Spannungen geprägt ist, wird eine Diskrepanz sichtbar: Während sich manche Einkommen relativ verlässlich anpassen, stehen viele Haushalte und insbesondere kleine und mittelgroße Unternehmen unter wachsendem wirtschaftlichem Druck.
Ein ökonomisches Konzept, das diese Dynamik beschreibt, ist der Cantillon-Effekt. Die Gehaltserhöhung für die Bundestagsabgeordnete war daher der Auslöser für einen Artikel zu genau diesem Cantillon-Effekt, den ich schon lange schreiben will.
Wie funktioniert unser Geldsystem wirklich? Andreas Ammer beleuchtet in seinem Buch »Fiat-Geld vs. Bitcoin- Warum wir mit dem Sozialismus abrechnen müssen«, warum staatliche Geldmonopole problematisch sein können, welche Rolle Bitcoin in einer freien Marktwirtschaft spielen könnte und warum wir unser Verständnis von Geld und Wirtschaft dringend hinterfragen sollten.
Anne Brorhilker ist eine der prominenten Stimmen im Kampf gegen Wirtschaftskriminalität in Deutschland. Ihr Gesicht ist einem vielleicht schon in den Medien begegnet – sie war als Oberstaatsanwältin jahrelang maßgeblich an den Cum/Ex-Ermittlungen beteiligt und hat zentrale Urteile im größten Steuerskandal der Bundesrepublik erwirkt. Nun hat sie ein Buch geschrieben: »Cum/Ex, Milliarden und Moral«. Die Volkswirtin hat es gelesen.
»Sondervermögen« ist das Unwort des Jahres 2025. Der Begriff verschleiere, dass es sich um Schulden handelt – eine Wahl, die die Volkswirtin nur begrüßen kann.
Das erste Buch, das ich dieses Jahr gelesen habe ist »Die Großzügigkeit der Felsenbirne – vom Glück des Schenkens« von Robin Wall Kimmerer. Es greift so viele Themen auf, die mich bewegen, sodass ich spontan eine sehr persönliche Rezension dazu verfasst habe – obwohl zwei andere spannende Bücher darauf warten, auf dieser Seite besprochen zu werden.
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