»Sondervermögen« ist das Unwort des Jahres 2025. Der Begriff verschleiere, dass es sich um Schulden handelt – eine Wahl, die die Volkswirtin nur begrüßen kann.

kritische Analysen einer Volkswirtin und Kleinunternehmerin
»Sondervermögen« ist das Unwort des Jahres 2025. Der Begriff verschleiere, dass es sich um Schulden handelt – eine Wahl, die die Volkswirtin nur begrüßen kann.

Im Jahr 2021 habe ich bereits einen Artikel mit der Überschrift geschrieben: »Lohnt es sich noch, in Sachwerte zu investieren?«. Damals waren Verschuldung, expansive Geldpolitik und Nullzinsen und natürlich Inflation Thema. Vier Jahre später hat sich die Welt verändert – aber nicht beruhigt.
Sachwerte wie Immobilien, Gold und Bitcoin sind in den letzten Jahren und Monaten im Preis gestiegen – zum Teil um ein Vielfaches. Wer heute investiert, tut das oft nicht mehr am Anfang einer Preisbewegung, sondern mitten in einer Phase, in der viele Sachwerte bereits deutlich zugelegt haben. Daher die Frage: Sind Investitionen Sachwerte noch sinnvoll – oder ist der Zug abgefahren?

Der Bundesrechnungshof hat Ende August 2023 einen Bericht zu den »Sondervermögen« herausgebracht – und rechnet mit dem Haushalt der Bundesregierung ab. Er kritisiert die Neuverschuldung, und dass diese zu einem großen Teil verschleiert werde.

Der Titel »Die größte Finanz-Blase aller Zeiten« von Dimitri Specks Buch mag reißerisch klingen. Das Cover sieht ebenso aus. Der Inhalt ist es nicht. Warum die Lektüre lohnenswert ist, egal wie Sie zu unserem Wirtschafts- und Finanzsystem stehen, erfahren Sie in der Rezension der Volkswirtin.

Die Bundesregierung rechnet 2023 mit einer Inflationsrate von 2,8% (Quelle: ntv) für Deutschland. Die Wirtschaftsweisen mit 3,4%. EZB-Experten prognostizieren 2,4% für den Euroraum im Jahr 2023.
Natürlich ist die Prognose für 2023 erst einmal tiefer als für dieses Jahr: Die Experten wollen sicherlich keine zusätzlichen Inflationsängste schüren. Ist der Wert 2,5% oder 3,7%? – Egal. Dass man Inflationsraten nicht sinnvoll vorhersehen kann, beweisen die Experten eigentlich ständig. Dennoch forschen und prognostizieren sie fleißig weiter.
Interessanter finde ich den Blick auf das große Ganze – und die Vergangenheit. Die zeigt, dass mit hohen Inflationsraten nicht zu spaßen ist.
Im Folgenden habe ich die meiner Meinung nach fünf besten Inflationsvergleiche aufgeführt. Auch wenn die Sache sehr ernst ist, kann es helfen, sie mit Humor zu nehmen. Denn an der Inflation kann der einzelne nichts ändern, maximal etwas Vorsorge treffen.

Als in der Buchhandlung mein Blick auf das Cover von »Das Bitcoin-Komplott« fiel, hatte ich das Buch von Andreas Brandhorst umgehend in der Hand. Als ich den Klappentext gelesen hatte, war es praktisch gekauft. Daraufhin hatte ich den 600-Seiten-Thriller sehr schnell durchgelesen.
Mit diesem Autor wollte ich unbedingt ein Gespräch für »Die Volkswirtin« führen.
Ich freue mich sehr, dass mir Andreas Brandhorst ein ausführliches Interview gegeben hat, in dem er über unser Wirtschaftssystem und das Potenzial von Bitcoin spricht.

Die Europäische Zentralbank (EZB) veröffentlicht wie ein Unternehmen zu Beginn eines neuen Jahres die Bilanz des Vorjahres. So findet sich auf der Website der EZB seit Februar 2022 die konsolidierte Bilanz des Eurosystems zum 31. Dezember 2021. Die Bilanzsumme steigt immer weiter. Was hat das zu bedeuten?

Mach Schulden, so viel du willst! Es spielt keine Rolle! Welcher Politiker hört das nicht gern? Kein Wunder, dass die Modern Monetary Theory (MMT) gerade so populär ist (es gibt sogar Konferenzen zu dieser Theorie).
Was besagt die MMT? Was ist an ihr dran? Dieser Artikel gibt einen Überblick über die die MMT. Wie Befürworter argumentieren und woran Kritiker zweifeln.
Zuletzt die Frage: Kann das gutgehen? Die MMT klingt irgendwie zu schön, um wahr zu sein.

Einige Möglichkeiten zum staatlichen Schuldenabbau habe ich bereits aufgezeigt. Folgende Fragen bleiben: Kann Deutschland seine Schulden abbauen? Und ist das überhaupt sinnvoll? Wäre Deutschland geldpolitisch unabhängig, würde ich sagen: Ja. Ohne zu Zögern. Und zwar im Sinne der Generationengerechtigkeit. Nun ist Deutschland in der Europäischen Währungsunion verstrickt und haftet für europäische Schulden mit. Die Frage ist nicht mehr klar mit einem Ja zu beantworten. Die Tragweite wird im Folgenden aufgezeigt.
Durch die Haftung Deutschlands für europäische Schulden wird klar: Deutschland sollte nicht unbedingt sparen.

Die Schulden sind im Corona-Jahr 2020 weltweit massiv angestiegen. Der Trend setzt sich 2021 fort. Welche Möglichkeiten hat ein Land, um Staatsschulden abzubauen? In diesem Artikel werden fünf Möglichkeiten besprochen.
