Auch wenn der Bitcoin-Kurs im Mai stark eingeknickt ist: Ich glaube weiter an den Bitcoin. Oder einfach mehr als an den Euro, Dollar usw.
Es gibt viele Bücher zum Thema Bitcoin und Kryptowährungen – und es werden immer mehr. In einem vorangehenden Artikel habe ich drei Standardwerke vorgestellt: Bitcoin-Bücher von Julian Hosp, Andreas Antonopoulos und Saifedean Ammous. Im Folgenden gebe ich drei weitere Bitcoin-Buchtipps – allesamt spannende Bücher, von praxisnah bis theoretisch, mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
Dies ist Teil 4 aus einer Serie mit 4 Teilen zu meiner eigenen Bullshit-Job-Story. Hier geht es zu Teil 1. Und hier zu Teil 2. Und hier zu Teil 3. Ich frage mich, warum ich mich nicht einfach damit zufrieden geben konnte, in der Finanzbranche leicht gutes Geld zu verdienen.
David Graeber hat sich mit dem Begriff der Bullshit Jobs verewigt. Damit bezeichnet der Autor sinnlose Jobs. Als ich 3,5 Jahre in der Finanzbranche in Zürich gearbeitet hatte, kam ich zu dem Schluss, dass auch mein Job in der Branche sinnlos ist. Dass das auf vieles (nicht alles) in der Branche zutrifft. Ich stellte mir die Frage: Was, wenn niemand mehr zur Arbeit gehen würde? Lesen Sie im Folgenden meine Gedanken, kurz bevor ich meine Arbeit kündigte.
Dies ist Teil 3 aus einer Serie mit 4 Teilen zu meiner eigenen Bullshit-Job-Story. Hier geht es zu Teil 1. Und hier zu Teil 2. Nächsten Donnerstage veröffentliche ich Teil 4 der Serie.
Mit dem Buch Bullshit Jobs von David Graeber konnte ich viel anfangen. Mit Bullshit Jobs bezeichnet der Autor sinnlose Jobs. Da läutete sofort etwas bei mir. Zu diesem Thema kann ich meine eigene Geschichte erzählen. Dies ist sie: Meine eigene Bullshit-Job-Story.
Dies ist Teil 2 aus einer Serie mit 4 Teilen. Hier geht es zu Teil 1. An den zwei kommenden Donnerstagen veröffentliche ich Teil 3 und 4 der Serie.
Neulich las ich das Buch Bullshit Jobs von David Graeber. Mit dem Schlagwort Bullshit Job konnte ich mich identifizieren: Sowas hatte ich doch auch mal. Ich kann meine eigenen Bullshit-Job-Story erzählen: Nach meinem Studium arbeitete ich 3,5 Jahre in Zürich in der Finanzdienstleistungsbranche. Dann kündigte ich. Weil ich keinen Sinn in meiner Arbeit sah. Somit waren auch meine Karriereambitionen dahin. Der Finanzbranche, wie sie heute ausgestaltet ist, stehe ich kritisch gegenüber.
Auch wenn mir der Abschied aus dem geliebten Zürich schwer fiel: Ich wollte anders leben. Nach einer 2-monatigen Pilgerreise auf dem Jakobsweg kaufte ich mir im Mai 2015 ein ehemaliges Bauern- und Pensionshaus in Igelsberg, um es zu renovieren und die Black Forest Lodge zu eröffnen.
Nun zu meiner Zeit in Zürich, meiner eigenen Bullshit-Job-Story. Ich habe sie ausführlich aufgeschrieben. Dies ist Teil 1 von 4. An den drei kommenden Donnerstagen veröffentliche ich Teil 2, 3 und 4 der Serie.
Die meisten von uns zahlen täglich mit Euro. Ohne darüber nachzudenken. Doch was ist Geld eigentlich? Welche Formen kann es haben? Worauf basiert unser Geldsystem? Die fundamentale Betrachtung des Phänomens »Geld« ist spannend.
Der US-amerikansiche Kulturanthropologe David Graeber prägte 2013 den Begriff der »Bullshit Jobs«. In seinem 2020 auf Deutsch erschienenen Buch analysiert er das Phänomen genauer: 37% aller Jobs sollen sogenannte Bullshit Jobs sein – sprich: sinnlos und überflüssig? Diese These provoziert. Graebers Werk ist wissenschaftlich und dicht, es liest sich dennoch flüssig. Der Leser darf entscheiden, ob es komisch oder tragisch, fundiert oder absurd auf ihn wirkt.
»Bullshit Jobs« regt in jedem Fall an, das Thema Arbeit mit sämtlichen Aspekten wie Arbeitslosigkeit, Jobsicherheit, (Voll-)beschäftigung, Sinn und Bezahlung aus neuen Perspektiven zu betrachten.
Seit ich auf die-volkswirtin.de schreibe, habe ich viele Stunden nach Daten recherchiert. Das hatte ich nicht erwartet. Als ich vor gut zehn Jahren an meiner Diplomarbeit arbeitete, war die Datenrecherche noch einfacher. Es ist erstaunlich schwer geworden, als Privatperson überhaupt an aussagekräftige wissenschaftliche Daten im richtigen Format zu kommen.
Es überrascht nicht, dass das Geschäft mit den Daten immer weiter ausgebaut wird: Viele Anbieter haben ihre Statistiken kommerzialisiert, man muss teuer für sie bezahlen. Auf anderen Portalen muss man sich registrieren und man bekommt nur Zugang, wenn der Arbeitgeber Mitglied ist.
Es gibt jedoch ein weiteres Problem. Die Qualität der Daten spricht ihre eigene Sprache: Die Datenflut kann einen regelrecht überschwemmen. Es ist aufwändig, sich durch die umfassenden Datenbanken einer Institution durchzuklicken. Zwischen allen Indikatoren und möglichen Spezifikationen, die immer weiter ins Detail gehen, scheint das große Ganze auf der Strecke zu bleiben. Steht das sinnbildlich für die Forschung im Bereich der Volkswirtschaftslehre? Und für unsere Systeme? Alles ist so groß, so global geworden … Verstrickt man sich da lieber in Details, als das große Ganze zu begreifen? Oder zumindest den Versuch zu unternehmen? In manchen Bereichen des Lebens mag es sinnvoll sein, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die man direkt beeinflussen kann. In einem Bereich wie der Volkswirtschaftslehre sollte der globale Blick aufs Ganze nicht durch Datenfluten verwässert werden.
Ralph Gries ist Volkswirt und hat viele Jahre in der Wirtschaft gearbeitet, unter anderem als Unternehmensberater und Unternehmer. Nach der Finanzkrise 2007/2008 beschäftigt er sich wieder intensiver mit der Volkswirtschaftslehre, arbeitet wissenschaftlich, hält Vorträge und entwickelt Konzepte. Unter anderem für die »Eine-Welt-Währung Mondial«. In diesem Währungskonzept bringt Ralph Gries seine ganze Expertise ein.
Lesen Sie mein Interview mit Ralph Gries über unser bestehendes Geld- und Wirtschaftssystem und sein alternatives Währungskonzept. Werden Sie künftig mit »Mondial« bezahlen?
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