»Sondervermögen« ist das Unwort des Jahres 2025. Der Begriff verschleiere, dass es sich um Schulden handelt – eine Wahl, die die Volkswirtin nur begrüßen kann.

kritische Analysen einer Volkswirtin und Kleinunternehmerin
»Sondervermögen« ist das Unwort des Jahres 2025. Der Begriff verschleiere, dass es sich um Schulden handelt – eine Wahl, die die Volkswirtin nur begrüßen kann.

Die Ungleichheit in Deutschland nimmt zu. Man mag argumentieren, dass die Situation in Ländern ohne ausgeprägtes Sozialsystem, beispielsweise in den USA, viel höher sei, aber dennoch: Auch Deutschland ist ein Land der sozialen Gegensätze. Die Zahl an extrem reichen Menschen steigt ebenso wie die Zahl an extrem armen Menschen – und damit die Obdachlosigkeit.
In Deutschland gibt es 237 Milliardäre (Stand 2023). Kürzlich empfahl die Volkswirtin eine ZDF-Doku über Superreiche.
In diesem Beitrag geht es um die ärmsten Menschen der Gesellschaft. Richard Brox berichtet in zwei Büchern über Obdachlosigkeit, auch aus eigener Erfahrung. Die Volkswirtin hat sie gelesen, nachdem sie im SWR1-Leute-Interview (in der Mediathek kann man es hören und sehen) auf Richard Brox aufmerksam geworden ist.

Trauen sich die Menschen in Deutschland noch, ihre Meinung zu sagen? Laut dem sogenannten »Freiheitsindex« sind 40% der deutschen Bevölkerung der Meinung, man müsse mit der eigenen Meinung vorsichtig sein. Der tiefste Wert seit Beginn der Erhebung. Gezielt wurde diesmal auch die Einstellung zur Marktwirtschaft abgefragt. Ein Grund für die Volkswirtin, sich die Daten genauer anzusehen.

Der Bundesrechnungshof hat Ende August 2023 einen Bericht zu den »Sondervermögen« herausgebracht – und rechnet mit dem Haushalt der Bundesregierung ab. Er kritisiert die Neuverschuldung, und dass diese zu einem großen Teil verschleiert werde.

»Bei einer Staatsquote von 50% beginnt der Sozialismus.« Das hat Helmut Kohl einmal gesagt. Im Jahr 2020 knackte die Staatsquote der Bundesrepublik Deutschland zum ersten Mal diese Marke.
In diesem Artikel sehen wir uns an, wie die Staatsquote definiert ist, was sie aussagt und wie sie sich in Deutschland in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten entwickelt hat.
Und natürlich fragen wir uns zum Schluss: Leben wir nun im Sozialismus? Sollte man sich über den immer größer werdenden Einfluss des Staats Sorgen machen?

Wie würde es in Deutschland aussehen, wenn Menschen in systemrelevanten Jobs nicht mehr arbeiten würden? Was wäre mit unserem Wohlstand, wenn wir Waren zu Billigstpreisen nicht mehr aus anderen Ländern und Kontinenten importieren könnten? Was, wenn Geflüchtete unseren Müll nicht entsorgen würden? Wenn Osteuropäer nicht mehr in Pflegeheimen arbeiten oder alte Menschen häuslich betreuen würden?
Der Altersschnitt in Deutschland ist hoch, die demographische Situation ein Problem. Stichwort Fachkräftemangel. Bereits jetzt gibt es Millionen, insbesondere Osteuropäer, die in Deutschland arbeiten.
Freizügiges Reisen und Arbeiten innerhalb der EU ist ein Grundprinzip der Gemeinschaft. Doch wie ergeht es den ausländischen Arbeitskräften? Wer profitiert von diesem freizügigen System?
Schaut man sich an, wie mit osteuropäischen Arbeits- und Pflegekräften umgegangen wird, so wirft das kein Glanzlicht auf Deutschland.

Die Regionalzeitung berichtete, dass diskutiert wird, das örtliche Hallenbad künftig von einer Fremdfirma reinigen zu lassen. Dadurch sollen jährlich 50.000 Euro eingespart werden. Wird damit das richtige Zeichen gesetzt? Leider nein.
In einem Leserbrief habe ich aufgezeigt, dass gerade die öffentlichen Einrichtungen mit gutem Beispiel vorangehen sollten, um den Wert der Arbeit zu betonen. Der Leserbrief wurde diesmal ungekürzt vom Schwarzwälder Boten veröffentlicht.

Einige Möglichkeiten zum staatlichen Schuldenabbau habe ich bereits aufgezeigt. Folgende Fragen bleiben: Kann Deutschland seine Schulden abbauen? Und ist das überhaupt sinnvoll? Wäre Deutschland geldpolitisch unabhängig, würde ich sagen: Ja. Ohne zu Zögern. Und zwar im Sinne der Generationengerechtigkeit. Nun ist Deutschland in der Europäischen Währungsunion verstrickt und haftet für europäische Schulden mit. Die Frage ist nicht mehr klar mit einem Ja zu beantworten. Die Tragweite wird im Folgenden aufgezeigt.
Durch die Haftung Deutschlands für europäische Schulden wird klar: Deutschland sollte nicht unbedingt sparen.

Die Schulden sind im Corona-Jahr 2020 weltweit massiv angestiegen. Der Trend setzt sich 2021 fort. Welche Möglichkeiten hat ein Land, um Staatsschulden abzubauen? In diesem Artikel werden fünf Möglichkeiten besprochen.

Um die Konjunktur während der Corona-Krise anzukurbeln, hat die Bundesregierung im vergangenen Jahr eine temporäre Mehrwertsteuersenkung beschlossen: Der Steuersteuersatz wurde von Juli bis Dezember 2020 von 19% auf 16% gesenkt (der ermäßigte Steuersatz respektive von 7% auf 5%).
Nun ist es offiziell: Die Mehrwertsteuersenkung hat nichts gebracht. Darf ich die Bundesregierung das nächste Mal beraten?
