Im Dezember wird es in meiner Black Forest Lodge für gewöhnlich ruhiger, sodass ich etwas mehr Zeit als sonst habe, um Podcast zu hören und auch mal ein Youtube-Video zu sehen. Dieses Jahr war krankheitsbedingt noch mehr Zeit dazu … daher möchte ich Ihnen im Folgenden 4 Podcast- und Video-Tipps vorstellen, die ich gerne gehört habe. Vielleicht hat ja der ein oder andere von Ihnen während der Feiertage oder danach im Weihnachtsurlaub auch etwas mehr Zeit als sonst.
Wenn über die Wirtschaft gesprochen wird, fällt ein Begriff fast reflexartig: Wachstum.
Wirtschaftsforschungsinstitute messen das Wirtschaftswachstum hierzulande pro Quartal auf die Nachkommastelle und stellen fleißig Prognosen für die Zukunft an. Die Politik wiederum spricht vom Wachstum, als wäre es ein Naturgesetz – mal hoffnungsvoll, mal mahnend, aber immer mit derselben impliziten Botschaft: Ohne Wachstum geht es nicht.
Viele Menschen hingegen sehen die Verlockung zu immer mehr Konsum kritisch – und fragen sich, unter welchen Bedingungen Produkte entstehen und welche Auswirkungen das auf die Umwelt hat. Die Post-Wachstums-Bewegung gewinnt an Sichtbarkeit. Ihre Vertreterinnen und Vertreter fragen: »Warum eigentlich immer mehr?« Und: »Ist ewiges Wachstum in einer endlichen Welt überhaupt möglich?«
Diese Fragen sind berechtigt – vielleicht sogar notwendiger denn je. Doch sobald man sich der Funktionsweise unseres heutigen Wirtschaftssystems nähert, stößt man auf eine unbequeme Wahrheit: Im aktuellen System ist Wachstum keine Option, sondern eingebauter Systemdruck.
Es ist etwas ruhiger geworden bei der Volkwirtin. In diesem Beitrag will ich keinesfalls darauf hinaus, dass ich hier aufhöre zu schreiben. Ein Jahreswechsel ist für mich immer ein schöner Anlass, zu reflektieren und neue Pläne zu machen. Dies gilt für sämtliche Bereiche des Lebens. Auch für die-volkswirtin.de. Dies ist ein persönlicher Artikel und ein Ausblick.
Es ist einige Zeit her, doch ein Kommentar auf dieser Seite hier hat mich nie losgelassen. Ein Leser merkte an, dass überall, so auch bei der Volkswirtin, vorwiegend Probleme und Schieflagen analysiert und dargelegt, anstatt Lösungen gesucht würden. Am liebsten würde ich eine Art Think-Tank starten, zu dem jeder Vorschläge einbringen kann. Da mir hierfür keine elegantere Lösung einfiel, werde ich im Folgenden meine Gedanken und Ideen auflisten. Dies soll eine Grundlage für weitere Diskussionen und Gespräche sein. Kommentare, Ideen und Input von Ihnen sind jedoch herzlich willkommen! Es besteht generell auch die Möglichkeit, einen Gastartikel auf die-volkswirtin.de zu veröffentlichen.
Im Laufe der Jahre ist auf der Seite die-volkswirtin.de reichlich Inhalt entstanden. Neulich habe ich mir überlegt, welches denn die wichtigsten Artikel sind. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht meiner Highlights, eine Art Rück- und Ausblick. Viel Spaß beim Lesen!
Trauen sich die Menschen in Deutschland noch, ihre Meinung zu sagen? Laut dem sogenannten »Freiheitsindex« sind 40% der deutschen Bevölkerung der Meinung, man müsse mit der eigenen Meinung vorsichtig sein. Der tiefste Wert seit Beginn der Erhebung. Gezielt wurde diesmal auch die Einstellung zur Marktwirtschaft abgefragt. Ein Grund für die Volkswirtin, sich die Daten genauer anzusehen.
Eberhard Licht schreibt auf letusbe.one über unsere Gesellschaft, das Wirtschafts- und Finanzsystem und seine Ideen über gerechtere Alternativen. Für die Volkswirtin hat er einen Gastbeitrag über »Die freiwillige Wirtschaft« verfasst. Es mag derzeit nach einem interessanten Gedankenexperiment klingen. Aber vielleicht könnte es irgendwann einmal doch eine Alternative zu unserem jetzigen Wirtschaftssystem werden?
Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens wird kontrovers diskutiert. In diesem Artikel beleuchte ich viele (und bei Weitem nicht alle) Aspekte dieses Themas. Dabei stelle ich die »Bedinungslosigkeit« in Frage, komme jedoch zu dem Schluss, dass das Grundeinkommen unter bestimmten Bedingungen ein interessantes Modell für unsere Gesellschaft sein könnte. Es lohnt sich in jedem Fall, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Im Sommer 2022 hat der Bankenverband eine Umfrage zum »Finanzwissen der Deutschen« durchgeführt. Die dpa-Meldung dazu geht durch die Medien. Schnell wird klar, dass es um die Finanzbildung und das Interesse der Bürger an Finanzthemen nicht allzu gut steht. Die Volkswirtin hat sich die Umfrageergebnisse genau angesehen. Besonders spannend sind die Ergebnisse zu den Themen »Inflation« und »Wirtschaft in der Schule«.
Kritisiere ich den Kapitalismus, wie er in diesem Lande und heutzutage ausgestaltet ist, höre ich öfter die Antwort: »Sozialismus ist ja auch keine Alternative.«
Nein, definitiv nicht, das sehe ich auch so. Ich frage mich vielmehr: Haben wir denn wirklich ein kapitalistisches System? Ist es nicht viel mehr schon ein Mix aus Kapitalismus und Sozialismus – und zwar so ausgestaltet, dass die Ungleichheit stetig ansteigt?
Ich würde mir wünschen, in einem Land zu leben, in dem Eigenverantwortung und Initiative gefördert wird (siehe Artikel: Die richtigen Anreize schaffen).
Viel mehr stelle ich mir die Frage: Inwiefern sind wir in sozialistischen Strukturen angekommen? Und zwar an ganz gefährlichen Stellen. Wie unter anderem bei den Banken.
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