Millionär und Taxmenow-Mit-Initiator Ralph Suikat: »Wirtschaften muss dem Wohl der Gesellschaft dienen«

Ralph Suikat gründete vor knapp 20 Jahren ein IT-Unternehmen und hat damit viel Geld verdient. 2016 verkaufte er seine Anteile und machte sich zunehmend Gedanken über gesellschaftliche Themen wie Steuergerechtigkeit sowie ein Wirtschaftssystem, welches sich mehr am Gemeinwohl orientiert. Er ist Impact Investor und Gründer der 4L Capital AG, der ersten Impact Vermögensverwaltung in Deutschland. Suikat kritisiert, wie die Vermögen hierzulande verteilt sind und fände es gerechter, wenn er höhere Steuern zahlen würde.

Zusammen mit 50 anderen Millionären (Stand: September 2021) fordert er im Rahmen der Initiative taxmenow eine höhere Besteuerung der Vermögenden.

Lesen Sie im ausführlichen Interview, was ihn dazu bewegt und wie er sich ein besseres und gerechteres Deutschland vorstellt.

Ralph Suikat, der Initiator von taxmenow
Der IT-Unternehmer und Millionär Ralph Suikat (Foto: privat)

Herr Suikat, erzählen Sie uns doch bitte zunächst ein paar Sätze zu sich und Ihrem Werdegang.

Ralph Suikat: Sehr gerne. Ich wurde vor nunmehr fast 56 Jahren in Karlsruhe geboren, bin dort aufgewachsen, habe nach meinem Abitur meine Wehrpflicht erfüllt und danach Verwaltungswissenschaften studiert. Nach meinem Studium war ich kurz in der privaten Wirtschaft und habe mich 1993 mit einem Geschäftspartner selbständig gemacht. Unser Kerngeschäft waren Softwarelösungen für wirtschaftsberatende Rechtsanwaltskanzleien, insbesondere auch Insolvenzverwalter. Vor gut fünf Jahren habe ich die Anteile an dem gemeinsamen Unternehmen aus privaten Gründen verkauft. Seither mache ich mir Gedanken darüber, wie man mit Geld die Welt zu einem besseren Ort machen kann. Dabei bin ich für mich auf zwei Themen gekommen: Impact Investing und Steuergerechtigkeit.

Herr Suikat, zusammen mit aktuell 50 weiteren Millionären und Milliardären im deutschsprachigen Raum setzen Sie sich mit der Initiative »Taxmenow« für eine höhere Besteuerung von Superreichen ein. Wie ist diese Initiative entstanden? Was sind die Ziele?

Ralph Suikat: Die Initiative ist aus dem Umfeld der Bewegungsstiftung entstanden. In einem Workshop im Rahmen der Strategiewerkstatt im Frühjahr hat sich eine Gruppe von zunächst knapp 20 Vermögenden gefunden, die dieses Thema wieder auf die politische Agenda setzen wollte. Unser Ziel ist es, den Diskurs um die Besteuerung von Vermögenden um eine wichtige Perspektive zu bereichern. Nämlich um die Perspektive von (potentiell) Betroffenen. Wir möchten darlegen, dass nicht alle Vermögenden eine sinnvolle und durchdachte Besteuerung von Vermögen reflexartig ablehnen. Ganz im Gegenteil gibt es sehr viele und gute Gründe, auch über Steuerpolitik zu einer besseren Verteilungs- und Chancengerechtigkeit zu kommen. Dafür setzen wir uns ein.

Sie haben sich Ihr Vermögen als IT-Unternehmer selbst erarbeitet und nicht geerbt. Sie könnten sich doch auf den Standpunkt zurückziehen, dass wir in einer freien Gesellschaft leben, in der sich theoretisch jeder selbstständig machen und reich werden kann. Worin besteht Ihre Motivation, sich für höhere Steuern für Reiche einzusetzen? Was war der Auslöser für Ihr Engagement?

Ralph Suikat: Da haben Sie natürlich zunächst einmal grundsätzlich recht. Theoretisch kann in Deutschland jeder vom berühmten Tellerwäscher zum Millionär werden. In der Praxis sieht dies jedoch ganz anders aus. Werden Sie als Arbeiterkind in einem sozialen Brennpunktviertel geboren, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass sie einen Werdegang einschlagen, mit welchem sie reich werden, gen Null. Wir haben einen gigantischen Renovierungsstau in zahlreichen Schulen, zu wenig Lehrer und Betreuer, um auch jenen Kindern eine Chance zu geben, bei denen die Eltern nicht selbst oder über teuer bezahlte Nachhilfelehrer für einen besseren schulischen Erfolg sorgen können.
Wenn wir uns die Entwicklung von Steuern für Vermögende in den letzten drei Jahrzehnten anschauen, müssen wir feststellen, dass die Lobby des großen Geldes hier beeindruckende Erfolge erzielt hat. Nahezu alle für Vermögende relevanten Steuern kennen nur eine Richtung – sie gehen nach unten. Somit kommen wir in die Situation, dass in nicht wenigen Unternehmen der Chef prozentual weniger Steuern zahlt als seine Angestellten. Das ist alles andere als fair.
Ich habe während meiner selbständigen Tätigkeit von dieser Entwicklung profitiert, ohne den Gesamtkontext zu hinterfragen. Zu Beginn meiner unternehmerischen Tätigkeit – damals gab es eine Regierung unter Helmut Kohl – hatte ich absolut kein Problem damit , dass der Spitzensteuersatz bei 53% lag. Heute wird häufig so getan, als ob sich bei solchen Steuersätzen niemand mehr selbständig machen würde. Das ist in meinen Augen völliger Quatsch. Erfreulicherweise geht es heute immer mehr Gründern darum, mit ihrem Unternehmen auch einen Beitrag die Zukunftsfähigkeit unseres Planeten zu leisten. Immer mehr Menschen hinterfragen die ausschließliche Orientierung am Profit. Natürlich muss ein Unternehmen Gewinne erwirtschaften, aber nicht um jeden Preis. Nicht durch Steueroptimierung, Mitarbeiter- und Umweltausbeutung – das wird die Gesellschaft in Zukunft immer weniger akzeptieren.
Gerechtigkeit ist für mich seither ein wichtiges Thema. Ansatzpunkt für mein Engagement war die Erkenntnis, dass hier schon sehr lange ein unfaires Spiel gespielt wird. Die Lobby des großen Geldes hat durch geschickte Manipulation von Politik, aber auch durch Schüren von Ängsten bei Bürgerinnen und Bürgern, ihre Position sukzessiv und signifikant zu Lasten des ärmeren Teils der Bevölkerung verbessert. Ich denke, diese Tatsache ist selbst vielen Vermögenden nicht bewusst. Ich selbst habe mir viele Jahre keine großartigen Gedanken darüber gemacht, dass ich von Veränderungen der steuerlichen Rahmenbedingungen profitiere, während die Position von über 95% der Menschen in Deutschland dadurch verschlechtert wird. Wer sich diese Entwicklung bewusst vor Augen führt, kann diese nicht ernsthaft gutheißen. Erfreulicherweise sind wir als Gesellschaft aber ja auch in der Lage, solche Fehlentwicklungen wieder rückgängig machen.

Sie bemängeln die zunehmende Ungleichheit in der Gesellschaft. Im vergangenen Jahr haben die großen Zentralbanken mehr Geld als je zuvor gedruckt. In der gleichen Zeit sind die Vermögenspreise (Aktien, Immobilien etc.) massiv angestiegen. Dieser Anstieg hat die Vermögenden noch reicher gemacht, ohne dass sie dafür arbeiten mussten. Ist bei Taxmenow auch die Geld- und Finanzpolitik Thema?

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Ralph Suikat: Sie haben Recht. Die Vermögen sind auch und gerade in der Corona-Krise massiv angewachsen, weil viel Geld in den Markt gedrückt wurde. Da dies – wie auch in der Finanzkrise – nur zu einem sehr geringen Teil bei denen angekommen ist, die es benötigen, haben wir die absurde Situation, dass die Reichen dadurch immer reicher werden. In Konsequenz steigen dann auch noch die Mieten, weil ja die höheren Immobilienpreise auch noch eine »ordentliche« Rendite bringen müssen und die normal verdienenden Arbeitnehmer, die eben überwiegend Mieter sind, schauen gleich doppelt in die Röhre.
Wie degeneriert ist eine Gesellschaft, in der es sich nur noch Vermögende leisten können, in der City zu wohnen, während Polizistinnen, Krankenpfleger, Kassierer und Busfahrerinnen jeden Morgen eine Stunde einpendeln müssen, um dort an ihren Arbeitsplatz zu kommen? Am Ende sorgen alle diese »systemrelevanten« Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen dafür, dass das Leben für die Vermögenden in der Stadt gut und sicher funktioniert. Natürlich ist auch die Geld- und Finanzpolitik in diesem Zusammenhang ein sehr wichtiges Thema. Bei taxmenow haben wir uns aber auf das Thema Steuergerechtigkeit fokussiert. Dieses Brett erachten wir aktuell als dick genug.
Unabhängig davon gibt es ja ganz aktuell eine Studie von drei Ökonomen aus Amerika, die umgekehrt die Ungleichheit für die niedrigen Zinsen verantwortlich macht. Es scheint jedenfalls aus mehreren Gründen sinnvoll, an einer besseren und gerechteren Verteilung des gemeinsam Erwirtschafteten zu arbeiten.

In den vergangenen Monaten berichteten zahlreiche Medien über Taxmenow. Findet die Initiative aber auch in der Politik Gehör? Sind Sie selbst im Dialog mit der Politik? Wie wollen Sie höhere Steuern für Vermögende erreichen? CDU und FDP sprechen sich in ihren Wahlprogrammen sogar gegen die Erhöhung der Vermögenssteuer aus.

Ralph Suikat: Die Resonanz in den Medien ist in sehr erfreulich. Mitglieder von taxmenow waren in zahlreichen Podcasts, Zeitungen, Talkshows. Tatsächlich freuen wir uns jedoch über die zahlreichen Rückmeldungen aus der Bevölkerung noch mehr. Die Allermeisten bedanken sich für unser Engagement und wünschen uns viel Erfolg. Das sieht man auch an dem hohen Zuspruch der Petition. Das treibt uns weiter an.
Als taxmenow sind wir eine politisch unabhängig Initiative. Jedes Mitglied der Initiative hat seine eigene politische Einstellung. Soweit ich es mitbekommen habe, sind unter uns auch Mitstreiter, die Parteien nahe stehen, die unsere Position nicht teilen. Das finde ich sehr spannend. Man kann sicher über »ob und wie« einer Besteuerung von Vermögenden trefflich diskutieren. Es ist mir jedoch völlig unverständlich wie CDU/CSU und FDF auf die Idee kommen, Vermögende noch weiter zu entlasten. Den Vermögenden in Deutschland geht es gut, wir müssen uns um die kümmern, die um ihre Existenz kämpfen und weit davon entfernt sind, Vermögen aufbauen zu können.
Vielleicht wäre es Idee, mehr über die politischen Heimat oder Affinitäten der taxmenow-Gruppe zu sprechen. Das könnte ggf. nochmals weitere Diskussionen eröffnen. Gleichwohl stehe ich zu 100% hinter der gemeinsamen Entscheidung, neutral aufzutreten. Von daher lehnen wir auch die Teilnahme auf Podien einzelner politischer Parteien ab.

Was entgegnen Sie Kritikern, die sagen: »Warum wenden Sie sich an den Staat? Tun Sie doch selbst Sinnvolles mit Ihrem Geld – niemand hindert Sie daran!«

Ralph Suikat: Natürlich setzen alle Menschen, die sich für taxmenow engagieren, ihre Ressourcen auch »sinnvoll« ein. Sei es durch Spenden, Impact Investment oder unterschiedlichste persönliche Engagements. Aber der Punkt ist ja, dass es für eine Gesellschaft nicht darauf ankommen sollte, ob ein Vermögender Lust hat, sich zu engagieren. Moderne Schulen, ein leistungsstarkes Gesundheitswesen, Sicherheit oder eine ausreichende, gesunde Ernährung dürfen nicht im Benehmen einiger weniger Vermögender stehen. Wir müssen unsere Gesellschaft so gestalten, dass die Erfüllung dieser Grundbedürfnisse jedermann und uneingeschränkt möglich ist. Als eine der reichsten Volkswirtschaften ist es eine Schande für Deutschland, dass fast ein Viertel der Kinder in Armut lebt. Das lobenswerte Engagement von Einzelnen hat daran nichts geändert. Von daher müssen wir zu einem strukturierten Beitrag der Vermögenden in Deutschland kommen. Und die so erzielten Steuerträge müssen in einem demokratischen Prozess zur Verteilung kommen.

Ihre Initiative haben bereits 51 Millionäre und Milliardäre im deutschsprachigen Raum unterzeichnet. Das ist zwar beträchtlich, jedoch immer noch ein Bruchteil der Vermögenden. Bekommen Sie Gegenwind von anderen vermögenden Personen?

Ralph Suikat: Tatsächlich bekommen wir so gut wie keinen Gegenwind von anderen vermögenden Personen. Im Gegenteil, in zahlreichen Gesprächen haben wir festgestellt, dass mit Erkenntnis auch zunehmendes Verständnis einhergeht. Vielen war diese Entwicklung, die die Lobby des großen Geldes sehr geschickt im Hintergrund arrangiert hat, gar nicht bewusst. Die Lobbyverbände wie Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft oder Die Familienunternehmen behaupten zwar für die mittelständischen Unternehmen zu sprechen, tatsächlich vertreten aber zum Beispiel Die Familienunternehmen lediglich knapp 10 % der Unternehmen und zwar die größten und reichsten. Über 90% der Unternehmen wären z. B. von einer Vermögenssteuer gar nicht betroffen. Gelingt es uns, dies zu vermitteln wird aus dem Gegenwind nicht selten Rückenwind. Gerade die kleinen und mittelständischen Unternehmen haben ein großes Interesse an einem fairen und ausgewogenen Miteinander in unserer Gesellschaft. Man darf auch nicht außer acht lassen, dass zahlreiche kleinere und mittlere Unternehmen von mehr Kaufkraft beim ärmerem Teil der Bevölkerung profitieren würden. 

Es gibt aktuell (September 2021) eine Online-Petition zu Taxmenow. Hier können nicht nur Millionäre, sondern alle Bürger beteiligen. Was ist das Ziel dieser Petition?

Ralph Suikat: Auch wenn wir die Position der potentiell Betroffenen einnehmen, möchten wir auch allen denjenigen eine Stimme geben, die sich eine fairere Besteuerung von Vermögen wünschen. Die sich mit uns an anderer Stelle für mehr Steuergerechtigkeit einsetzen möchten. Von daher freuen wir uns, dass bereits knapp 45.000 Menschen die Petition unterschrieben haben. Ich kann an dieser Stelle nur jeden, der sich für Steuer- und Chancengerechtigkeit engagieren möchte, ermuntern die Petitionsseite anzuklicken. Zusammen mit anderen Petitionen setzen wir ein deutliches Zeichen, was ein Großteil der Bevölkerung von der zukünftigen Regierung erwartet.

Was halten Sie von der Idee eines Grundeinkommens für alle Bürger?

Ralph Suikat: Dazu haben wir als taxmenow keine Position formuliert. Ich persönlich bin der Meinung, dass ein Grundeinkommen dazu führen kann, dass Menschen ihre Berufung finden. Wir sind ein reiches Land und mein Menschenbild ist, dass nahezu jeder Mensch einen Beitrag zum größeren Ganzen leisten möchte. Die wenigsten haben als Lebensziel, ein Leben auf der Couch zu fristen. Wir sollten ganz generell Menschen ermutigen, nicht zu deren Frustration beitragen. Ein Grundeinkommen, das aus meiner Perspektive durchaus auch an ein gewisses »Engagement« (soweit dieses möglich ist) geknüpft sein kann, könnte hierzu ggf. einen Beitrag leisten.

Sie sind bzw. waren selbst unternehmerisch tätig. Mir als Kleinunternehmerin machen die staatlichen Regularien und Auflagen immer mehr zu schaffen. Gefühlt werden die kleinen Unternehmen vom Staat gegängelt, während die großen die Mittel haben, Auflagen und Steuern zu umgehen. Für wie unternehmerfreundlich halten Sie Deutschland?

Ralph Suikat: Auch da bin ich komplett ihrer Meinung. Meine Frau ist ebenfalls als Kleinunternehmerin tätig. Es ist kaum zu fassen, was gerade von kleinen Unternehmen an Bürokratie abverlangt wird. Es ist schon spannend zu sehen, wie auf der anderen Seite große Unternehmen z. B. in der Automobilindustrie subventioniert werden, auch wenn man dort seit Jahrzehnten Entwicklungen versäumt und Kunden betrogen hat. Kleinunternehmer erhalten in der Regel keine Subventionen, haben eine enge Personaldecke und müssen jede Menge unproduktive Stunden damit verbringen, für diese Größenklasse von Unternehmen- unsinnige administrative Aufgaben zu erledigen.
Insgesamt benötigen wir dringend ein Upgrade für unseren Staat. Wir müssen es hinbekommen, dass – gerade bei großen Unternehmen und Vermögen – die Einhaltung der Regeln sichergestellt ist. Besonders auch bei Unternehmen, die ihren Sitz in irgendwelchen sogenannten Steueroasen haben oder Steueroptimierung zu Lasten der Gesellschaft betreiben. Daneben benötigen wir mehr Beinfreiheit und Unterstützung für Startups und kleinere bzw. mittlere Unternehmen. Diese sind letztendlich das Rückgrat unserer Wirtschaft und in besonderem Maße auch authentisch für die Gesellschaft engagiert.  

Wenn Sie sich Deutschland in 10 Jahren vorstellen. Wie sähe es im Idealfall aus? Was wäre außer mehr Steuergerechtigkeit anders?

Ralph Suikat: In meiner Welt haben wir in 10 Jahren endlich (wieder) eine Wirtschaft, die den Menschen dient. Während aktuell viele Menschen u. a. in Pflegeberufen verheizt werden, um »der Wirtschaft« – und damit einer kleinen Gruppe von Vermögenden- zu dienen, sind wir 2031 so weit, dass wir endlich erkannt haben, dass Wirtschaft kein Selbstzweck ist. Jedes Wirtschaften muss am Ende dem Wohl der Gesellschaft dienen. Wir haben erkannt, dass Profit als einzige Messgröße die Welt in eine Sackgasse führt. Wir haben verstanden, dass die Externalisierung von Kosten immer zu Lasten des ärmeren Teils der (Welt-) Bevölkerung geht. Und dass ein solches Verhalten mehr als unfair ist.
In 2031 ist jeder Investor ein Impact Investor, Menschen definieren Ihren Erfolg nicht durch die Ansammlung von Kapital, sondern durch Ihren Beitrag für die Gesellschaft. Eine Diskussion über Steuergerechtigkeit hat sich auf Grund der zukunftsfähigen und fairen Struktur der Wirtschaft erübrig.  

Herr Suikat, vielen Dank für die ausführlichen Antworten!

Hinweis: Das Interview mit Ralph Suikat habe ich per E-Mail geführt.

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